Zukunft der Entwicklungszusammenarbeit

Migration und Entwicklung durch Entwicklungszusammenarbeit gestalten!

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Über die „Root Cause“-Agenda hinaus

Migration ist momentan ein hochaktuelles Thema in der deutschen Entwicklungszusammenarbeit (EZ). Anders als bei den Millennium Development Goals, ist Migration ein wichtiger Bestandteil der neuen globalen Entwicklungsagenda 2030, zu welcher sich Deutschland verpflichtet hat. Des Weiteren hat durch die Migrationsentwicklungen der letzten Jahre das Thema der Reduzierung von Flucht- und irregulärer Migrationsursachen („root causes“) noch mehr an Bedeutung gewonnen. Deutschland hat dafür in den kommenden Jahren zusätzliche EZ-Mittel zur Verfügung gestellt.

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Die Instrumente der deutschen Entwicklungszusammenarbeit: Zukunftsfähige Vielfalt oder weiterhin reformbedürftige Überdiversifizierung?

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Image: Mischpult
Vielfältiges Instrumentarium aufeinander abstimmen

Das deutsche System der Entwicklungszusammenarbeit (EZ) ist im internationalen Vergleich in vielerlei Hinsicht besonders, wenn nicht gar einzigartig. Neben seiner beinahe weltweiten Präsenz und seiner institutionellen Besonderheiten – mit einem eigenen Ministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, zwei großen staatlichen Durchführungsorganisationen, politischen Stiftungen und einer Vielzahl von kirchlichen und anderen Nicht-Regierungsorganisationen – zeichnet sich das deutsche EZ-System insbesondere auch durch seine Instrumentenvielfalt aus.

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Entwicklung? Ja, aber sicher! Entwicklungspolitik und Sicherheit vernetzt denken

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Zeit für einen vernetzten Ansatz

Frank-Walter Steinmeier sagte im Februar 2016: „Der Zustand dieser Welt ist in der Tat nicht gut. Oder mit anderen Worten – die Welt ist aus den Fugen. […] Aber es ist nicht nur die Zahl der Konflikte, die beunruhigend ist, sondern die ungeheure Dynamik, mit der sie sich im Augenblick entwickeln.“ Dem voran ging Bundespräsident Gaucks Forderung auf der Münchener Sicherheitskonferenz im Januar 2014, dass Deutschland mehr Verantwortung in der Welt übernehmen müsse. Der andauernde Krieg in Syrien, zum Teil menschengemachte Hungersnöte, Verarmung, Extremismus und Migration sind Herausforderungen, die unseres stärkeren Engagements bedürfen.

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Klima schützen, Ungleichheit bekämpfen – Leitplanken für eine gerechte Globalisierung

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Image: Nachhaltige Entwicklungsziele
Aufbruch mit klaren Zielen

Die Agenda 2030 von New York und das Klima-Abkommen von Paris haben einen Aufbruch mit klaren Zielen versprochen. Alle Länder, unabhängig von ihrem Entwicklungsstatus, wollen Hunger und Armut abbauen, Wohlstand gerechter verteilen und so wirtschaften, dass unsere Lebensgrundlagen erhalten bleiben. Um das zu erreichen, braucht es einen Paradigmenwechsel quer durch alle Politikfelder.

 

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Chancenkontinent Afrika: Verantwortung einfordern

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Chancenkontinent Afrika

Migrations- und Finanzströme dokumentieren das fehlende Vertrauen vieler afrikanischer Gesellschaften in ihre wirtschaftlichen und politischen Systeme. Bei der Lösung dieses Problems muss die Entwicklungszusammenarbeit mit der Wirtschaft zusammenarbeiten und zivilgesellschaftliche Strukturen stärken, um sich selbst sukzessive überflüssig zu machen.

 

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