Agenda 2030

Ende der Gießkanne: Die Entwicklungspolitik der Zukunft

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Image: Keys
Von Schlüsselländern und Schlüsselsektoren

Die Welt wartet nicht auf uns. Mit unseren entwicklungspolitischen Ansätzen aus den vergangenen Jahrzehnten werden wir die Auswirkungen von Bevölkerungswachstum, Klimawandel, Ressourcenverknappung und staatlichem Zerfall nicht in den Griff bekommen. Wir müssen den Mut haben, unser Handeln zu konzentrieren, um in Schlüsselländern und –Sektoren den Unterschied auszumachen. Eine fokussiertere und unideologischere Entwicklungspolitik ist daher dringender denn je.

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Die Zukunft der Entwicklungszusammenarbeit liegt in der Umsetzung der Agenda 2030

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Image: Kette
Die Agenda 2030 als Bindeglied

Obwohl die Entwicklungspolitik nur ein Instrument zur Umsetzung der Agenda 2030 ist, trägt sie große Verantwortung bei der Erreichung der Ziele für nachhaltige Entwicklung. Es bedarf nationaler Anstrengungen, internationaler Kohärenz und globaler Partnerschaften über Sektoren und Politikbereiche hinweg. Nur so erhalten nationale und internationale Strategien nicht nur ein neues Label, sondern befördern nachhaltige Entwicklung. Minimalanpassungen werden nicht ausreichen. Fünf Empfehlungen fassen zusammen, was SDG-sensitive Entwicklungszusammenarbeit sein kann.

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Trump im Weißen Haus – Was wird aus „Paris“, der globalen Agenda für nachhaltige Entwicklung, der Weltordnung?

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Image: Trump Star Walk of Fame

Setzt Trump um, was er versprochen hat?

Am 20. Januar 2017 wird Donald Trump Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika. Wenn er auch nur einen Teil dessen wahrmacht, was er angekündigt hat, wird ein politisches Erdbeben die Koordinaten für die Umsetzung der im September 2015 verabschiedeten Nachhaltigkeitsziele der Agenda 2030 sowie des Pariser Klimaabkommens radikal verändern. Die Weltordnung steht an einem Wendepunkt. Nun müssen die Anstrengungen, globale Kooperation zu organisieren, noch einmal massiv ausgebaut werden: die EU muss ihr internationales Profil stärken und braucht ein 100-Tage- Programm, um ihre wichtigsten Anliegen zu globaler Entwicklung nach der Wahl von Trump darzulegen; die deutsche G 20-Präsidentschaft kann dazu beitragen, Klimaschutz und die Agenda 2030 zu stärken; auf diesen Grundlagen muss der transatlantische Dialog mit der US-Regierung, aber auch zwischen den Gesellschaften, nach vorn entwickelt werden.

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Die globale Flüchtlingskrise lösen

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Bild: Flüchtlingslager UNHCR
Können wir das globale Flüchtlingsproblem lösen?

Die globale Flüchtlingskrise hat der globalen Ungleichheit einen konkreten Ausdruck verliehen. Die starke Zunahme der Fluchtbewegung führt einer breiten Öffentlichkeit vor Augen, wie schlimm die Verhältnisse in vielen Teilen der Welt sind, wo die Menschen wegen fehlender Lebensperspektiven keinen anderen Ausweg mehr sehen, als ihre Heimat zu verlassen. Die Flüchtlingskrise zwingt uns, noch mehr darüber nachzudenken, wo wir bei unserer Entwicklungspolitik stehen und was wir in Zukunft anders, ja, noch besser machen müssen.

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6-Punkte-Plan für die Gestaltungsmacht Deutschland

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Foto: Zwei Zahnräder
Wie wird Deutschland eine Gestaltungsmacht in der Entwicklungspolitik?

Wirtschaftlich ein Riese, politisch ein Zwerg – dieser Ruf begleitet die Bundesrepublik seit vielen Jahrzehnten. Doch inmitten von internationalen Krisen und globalen Herausforderungen hat seine wirtschaftliche und politische Stabilität dem Land zu neuem Einfluss verholfen. Mit den richtigen Entscheidungen kann Deutschland mittelfristig eine wichtige Gestaltungsmacht der internationalen Politik werden. Es gibt dabei sechs Bereiche im multilateralen System, in denen sich ein gesteigertes deutsches Engagement auszahlen kann.

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