Handel

Kooperation mit Afrika auf neue Beine stellen

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Von der Agrargesellschaft hin zur Marktgesellschaft

Der afrikanische Markt wird selten als Chance für internationale Kooperation diskutiert. Solange Europa und die USA ihre Landwirtschaft subventionieren, haben afrikanische Bauern keinen Platz auf den europäischen Märkten. Eine stabile Mittelschicht kann dadurch kaum entstehen. Einen Beitrag zu einer Trendwende könnten Deutschland und Europa leisten, wenn ökonomische Maßnahmen sowie technologische und Forschungskooperationen Prozesse endogener Entwicklung unterstützen.

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Neustart für die Entwicklungspolitik!

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Image: Conatinerschiff
Rekorde für Rüstungsexporte

Bei der Debatte über Entwicklungspolitik fehlt vor allem eines: Glaubwürdigkeit. Politische Akteure, die für Freihandelsabkommen zu Lasten des Globalen Südens gestimmt haben, zeigen sich tags darauf „traurig“ über hungernde Kinder. Abgeordnete, die zu deutschen Rüstungsexporten schweigen, äußern sich „betroffen“ über Konflikte und Kriege, die labile Staatlichkeit zunichte machen. Was fehlt, ist eine aufrichtige Debatte über die Gründe der wirtschaftlichen und sozialen Ungleichentwicklung. Die historische koloniale Ausbeutung etwa oder die neokolonialen Handelsbeziehungen.
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Was erlauben DG Trade?

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Image: EU Kommission HQ
Erpresst die EU-Generaldirektion Handel Afrika?

Im November soll in Abidjan der nächste EU-Afrika-Gipfel stattfinden. Dieser braucht eine Vision des friedlichen und legalen Mit- und Füreinander. Das kann nur der Aufbau einer selbsttragenden Wirtschaftsentwicklung in Afrika sein. Die Entwicklungszusammenarbeit hat dabei eine katalytische Funktion, entscheidend sind aber Privatinvestitionen. Hier ist es empfehlenswert sich selber zu befragen: Was können und sollen wir ändern, was im beiderseitigen Interesse liegt? Als Beispiel sollen die Wirtschaftspartnerschaftsabkommen der EU mit Afrikanischen Ländern bzw. Ländergruppen genannt werden.

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