banner-zukunft-ezDas Politikfeld Entwicklungszusammenarbeit befindet sich im Umbruch.  In Deutschland wird im Vorfeld der Bundestagswahlen im Herbst 2017 die Rolle und Bedeutung der Entwicklungszusammenarbeit einen wichtigen Platz einnehmen. Fragen zu globalen Herausforderungen und politischen Entwicklungen wie der 2030 Agenda sollen  auf unserer Blog-Plattform von unterschiedlichen Perspektiven unter dem Titel  „Zukunft der deutschen Entwicklungszusammenarbeit“ offen diskutiert werden. Bis zu den Bundestagswahlen sollen Stimmen aus unterschiedlichsten Bereichen dazu beitragen.


Nützt ein Abbau der deutschen Leistungsbilanzungleichgewichte den Entwicklungsländern?

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Image: LKW auf der Autobahn
Exportüberschüsse verringern

Deutschland wird kritisiert, weil es erheblich mehr Waren und Dienstleistungen exportiert als aus dem Ausland einführt. Dies hat zwar sehr unterschiedliche Wirkungen auf Drittländer, doch ist ein Leistungsbilanzüberschuss ab einer gewissen Größenordnung grundsätzlich problematisch. Eine Erhöhung der Kaufkraft ärmerer Schichten in Deutschland durch Steuererleichterungen oder höhere Lohnabschlüsse ist das Instrument, das am ehesten zu erhöhten Importen auch aus Entwicklungsländern führen wird.

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Keine Entwicklung ohne Bürgerbeteiligung

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Image: Wahlkabine, Bürgerbeteiligung
Partizipationsrechte werden beschnitten

Konnte sich Entwicklungspolitik bisher nur in Ausnahmefällen rühmen, auf Bürgerbeteiligung besonderen Wert zu legen, so sieht die unmittelbare Zukunft noch weniger erfreulich aus: weltweit werden die Partizipationsrechte der Bürgerinnen und Bürger beschnitten und ihnen Möglichkeiten genommen, an der Entwicklung ihrer Gesellschaften mitzuwirken.

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Welthandel und Industrialisierung sind wichtige Faktoren der Transformation in Entwicklungsländern

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Image: Hafen in der Dämmerung
Kernbereich der Globalisierung

Armut steht weiterhin im Mittelpunkt der Bemühungen der Entwicklungszusammenarbeit und wurde erneut als erstes SDG in der Agenda 2030 aufgenommen. Doch entscheidend für die Wirksamkeit zukünftiger Entwicklungszusammenarbeit (EZ) wird die Frage sein, wie die Ungleichheit in und zwischen den Ländern reduziert werden kann, die infolge der Liberalisierung des Welthandels zustande kam.

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Prioritäten und strategische Orientierung der deutschen Entwicklungszusammenarbeit mit der MENA-Region

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Image: Grafiti
MENA bei Problemlösung unterstützen

Die Probleme des Nahen Ostens und Nordafrikas – gewaltsame Konflikte, autoritäre Herrschaft, wirtschaftliche Stagnation und islamistischer Radikalismus – sind für die deutsche Regierung und die öffentlichen politischen Debatten in Deutschland von großer Bedeutung; dies gilt insbesondere für das Wahljahr 2017. Eine kohärente und effektive Gestaltung der deutschen Politik für die Region ist nur durch eine langfristige „Whole of Government“ Strategie und Einsatz möglich.

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Keine Angst vor Komplexität: Nur wer über den Tellerrand blickt, kann globale Wirkungszusammenhänge verstehen

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Mehr Verantwortung in Europa

Wenn die Gesellschaft für Deutsche Sprache das „Postfaktische“ zum Wort des Jahres wählt und der Spiegel „to underpoll – Brexit underpolled, Trump underpolled“ als Verb des Jahres ausruft, haben sich die Dreh- und Angelpunkte unserer Gesellschaft verschoben – und das nicht nur in Deutschland. Daher braucht es weiterhin einen klaren Blick nach vorne.

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