Zukunft im ländlichen Afrika

Das DIE wird Partner des Sonderforschungsbereichs 228 „Zukunft im ländlichen Afrika: Zukunft-Machen und sozialökologische Transformation“ der Universitäten Bonn und Köln.

Ende November beschloss der Bewilligungsausschuss der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) für die Sonderforschungsbereiche (SFB) die weitere Finanzierung des SFB ab dem 1. Januar 2022. Das Deutsche Institut für Entwicklungspolitik (DIE) beteiligt sich an dieser zweiten SFB-Phase mit dem Projekt „Zwischen Intensivierungs- und Naturschutz-Diskursen über die ländliche Entwicklung Afrikas“ unter Leitung von Prof. Dr. Anna-Katharina Hornidge, Dr. Michael Brüntrup und Dr. Andreas Stamm.

In den nächsten vier Jahren wird sich das Projekt mit der Rolle der Wissenschaft bei der Gestaltung und Entscheidung über die Zukunft des ländlichen Afrikas am Beispiel von Entwicklungskorridoren im östlichen und südlichen Afrika auseinandersetzen. Das Projekt umfasst die parallele und vergleichende Analyse zweier wichtiger wissenschaftlicher Wissenssysteme für diese Räume: Entwicklungskorridor- oder Hub-Ansätze, und Landwirtschaft. Wir wollen analysieren, wie diese Wissenssysteme organisiert und finanziert werden, was sie aussagen und wie sie die interne Entwicklungsdynamik, die politischen und wirtschaftlichen Anfechtungsprozesse innerhalb der Korridore in den Diskursen und der Politikgestaltung beeinflussen.

Das Projekt und generell die Expertise des DIE in der wissenschaftlichen Politikberatung sollen auch dazu beitragen, die Nutzung von Ergebnissen des SFB im Speziellen und von Forschung im Allgemeinen in Diskussionen zu (ländlicher) Entwicklung zu verbessern.

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